In 80 Marathons um die Welt: 51/80

In 80 Marathons um die Welt? Was als eine Art lustiges Wortspiel in meinem Kopf entstand, wurde über die Jahre hinweg Realität. Nachdem ich 2014 meinen ersten Marathon gelaufen und keinesfalls sofort Feuer und Flamme für die 42,195 km war, entwickelte sich nach und nach eine Passion, die im Herbst 2018 schließlich endgültig Wirklichkeit wurde.

Ich war schon immer ein Mensch, dem schnell langweilig wird und der neue Eindrücke benötigt. Reisen an fremde Orte hatten durchaus einen gewissen Reiz. Langen Aufenthalte und das Fernbleiben von zu Hause hingegen deutlich weniger. Das Laufen von Marathons bot daher in gewisser Weise das Beste aus zwei Welten.

Einerseits wurde es so möglich, tatsächlich doch noch einmal ferne Orte zu besuchen. Zum anderen bieten viele Marathons eine schöne Zusammenfassung der lokalen Highlights. Dies mag fraglos nicht immer zutreffen, doch längst geht es bei dieser Reise in 80 Marathons um die Welt auch um etwas anderes.

Die Reise selbst ist zum Ziel geworden und das Laufen der Marathondistanz an unterschiedlichsten Orten unter unterschiedlichsten Bedingungen stellte mich inzwischen vor vielerlei Herausforderungen, mit denen ich im Vorfeld nie hätte rechnen können. Auch von Verletzungen blieb ich nicht verschont, was vermutlich stets Teil von so einem Projekt ist. Gleichzeitig erwiesen sich jedoch auch diese Steine, die sich mir in den Weg legte, nur als Hürden, die es zu bewältigen galt. Ob Plattfuß, Bandscheibenvorfall oder Eisenmangel – es mag immer mal wieder ungeplante Unterbrechungen gegeben haben, doch nichts beendete die Reise in 80 Marathons um die Welt.

Und so schaue ich auch nach über zehn Jahren interessiert in die Zukunft, was die weiteren Rennen für neue Erfahrungen mit sich bringen werden. Fest steht, dass das Marathonlaufen zu einem festen Teil meiner eigenen Identität geworden ist…

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