Allgemein, Marathon

Ein halbes Jahr (Marathon-)Blog-Pause

Willkommen zurück. – Das könnte man vielleicht als passende Worte nach einem halben Jahr der unangekündigten Pause wählen, in der im Kleinen wie im Großen so viel geschehen ist. Herausforderungen, Einschränkungen und der positive Blick nach vorn: All das trifft im Allgemeinen vermutlich für die meisten Menschen ebenso wie für die Marathongemeinschaft aufgrund von Corona zu. Für mich im Speziellen haben diese Worte aber eine umso größere Bedeutung, so dass es schwierig ist, einen passenden Einstieg zu wählen. Doch wenn man nicht weiß, wo man beginnen soll, tut man dies in der Regel am besten am Anfang. Gehen wir also sechs Monate zurück.

Herbstsaison 2019: Was war geschehen?

Wer diesen Blog regelmäßig verfolgt (hat), wird sich erinnern, dass im Januar ursprünglich die Reise zum Funchal Marathon geplant war und diese zu Beginn des Jahres auch noch mit Hilfe eines Beitrages angekündigt wurde, bevor es plötzlich still wurde. Um dies zu verstehen, muss ich aber noch einmal etwas weiter zurückgehen. Rückblickend begann alles im Oktober 2019 bei der Deutschen Meisterschaft der GNBF. Nachdem ich zwei Wochen zuvor beim Berlin Marathon nur um Sekunden die 3 h 30 min verfehlte, stand ich im Posingslip auf der Bühne und holte mir (unerwartet) einen Platz auf dem Treppchen. Sportlich gesehen, auch mit dem Köln Marathon einen Tag darauf, ein für mich einmaliges, herausforderndes und gleichzeitig unvergessliches Wochenende. Nicht aufgrund eines besonderen Momentes, sondern aufgrund der Tatsache, insgesamt eine ungewöhnliche Erfahrung gemacht zu haben, die nicht viele mit mir teilen können. Ich wüsste ehrlich gesagt niemanden.

Beim Bodybuilding kommt es darauf an, auf der Bühne seine Muskulatur zu präsentieren. Damit dies gelingt, spannt man jede Faser seines Körpers so gut es nur geht an und versucht, in Kombination mit Pose und Wettkampffarbe sich wortwörtlich im besten Licht zu präsentieren. Damit dies insbesondere im Beinbereich gut umgesetzt wird und der Oberschenkel einen gewissen Schwung zeigen kann, ist es notwendig, bereits aus der Fußsohle heraus Spannung zu erzeugen. Eine etwas kryptische Beschreibung, die für Menschen, die nie auf der Bühne standen, vermutlich schwer nachvollziehbar ist, aber auf das kommende Problem hinausführt.

Im Zuge dieses Wettkampfs verspannte ich mir den Tibialis anterior. Ein Muskel, dessen Existenz ich mir erst im Laufe der kommenden Wochen bewusst wurde. Dieser verläuft am Unterschenkel im Außenbereich über dem Schienbein und zieht bis unter die Fußsohle, so dass dieser insbesondere für die Anhebung der Fußsohle verantwortlich ist. Die Verspannung machte sich dahingehend bemerkbar, dass ich bereits beim Bestzeitmarathon in München, aber auch später beim Philadelphia Marathon das Gefühl hatte, nach etwa 10 Kilometern mit einem Plattfuß links herumzulaufen. Der Fuß „platschte“ auf und es fühlte sich nicht nach einem runden Laufstil an.

Ich wusste also, dass etwas nicht stimmt. Nur was, war mir zunächst nicht klar, wobei „zunächst“ eine Untertreibung ist. Erst nach dem Lanzarote Marathon fand ich durch Zufall im Internet einige Videos zur Kräftigung der Fußsohle, die mich darauf brachten, dass ich links einen Plattfuß hätte. Bei genauem Hinsehen konnte ich dies dann auch selbst wahrnehmen, zog aber noch nicht alle notwendigen Konsequenzen. Ganz im Gegenteil: Generell fühlte sich der Fuß noch gut an, die Leistung stimmte und beim Lanzarote Marathon nahm ich keine Probleme wahr, so dass ich mich erst Mitte Dezember für Funchal anmeldete. Hätte ich gewusst, wie die nächsten Wochen sich entwickeln, hätte ich dies von vornherein gelassen…

Januar 2020: Ein Schritt zurück, um wieder vorwärtsgehen zu können

Wenn ich in meine Strava-Aufzeichnungen schaue, sehe ich am 29.12.2019 einen 35-Kilometer-Lauf, auf den sieben Tage später ein 29-Kilometer-Lauf folgte. Das erste Mal seit fast einem Jahr musste ich einen langen Nüchternlauf abbrechen und ich weiß heute nicht mehr, ob der Fuß schmerzte oder einfach nur die Muskeln nicht ganz mitmachen wollten. Eine Woche später gab es noch einmal einen 20-Kilometer-Lauf in 1 h 35 min, dem drei Tage später ein 10-Kilometer-Lauf in 44:53 min folgte. Die Leistungen passten auf dem Papier für den Funchal Marathon, doch der Mittelfuß machte Probleme und auf der rechten Seite gesellte sich eine schmerzende Achillessehne dazu.

Einen Tag vor der Abreise zog ich die Reißleine. Ich reiste nicht zum Funchal Marathon an, was somit nach dem Jerusalem Marathon 2019 der zweite ungeplante Abbruch war. Ich wollte körperlich nichts riskieren. Vertraute meinem Körper nicht, der mir verdeutlichte, dass ungeplante Belastungen im privaten Umfeld zusätzlich zum normalen Pensum der berühmte Tropfen zu viel waren. Ich nahm mich im Januar 2020 in vielerlei Hinsicht zurück. Pausierte meinen Podcast, fuhr das Training zurück und versuchte einige Dinge erst einmal zu ordnen. In dieser Zeit bekam ich immer mal wieder Sprüche wie „Bei deinem Pensum kein Wunder.“ oder „Du machst ja auch recht viel…“ zu hören. Das Problem war aber auch rückblickend nicht, was ich mir zutraute, sondern was das Leben einem unerwartet und zu einem ungünstigen Zeitpunkt zumutete.

Die Pause in diesem Blog und die Löschung der ersten Beiträge aus dem Jahr 2020 war eine der Maßnahmen, die mir Luft verschafften. Ich wollte nicht das Gefühl haben, jede Woche etwas schreiben zu müssen, ein Thema zu finden oder meine Situation darlegen zu müssen, die ich selbst noch gar nicht richtig einordnen konnte. Ich trat bewusst einen Schritt zurück, um im Anschluss wieder vorwärtsgehen zu können. Zunächst galt es jedoch die Ursache meiner Probleme zu klären.

Nachdem ich die Verspannung im Tibialis anterior mit entsprechenden Massagen schnell gelöst hatte, begannen meine Fußsohlen beim Barfußgehen zu schmerzen. So sehr, dass dies nicht möglich war. Die Achillessehne im rechten Fuß zwickte und der Plattfuß machte sich auch im Alltag immer häufiger bemerkbar. Ich ging auf Ursachenforschung und Lösungssuche…

Februar 2020: Audienz beim Halbgott in weiß

Ich betreibe seit über 20 Jahren Sport. Vom Ringen über Powerlifting führte mich mein Weg vor inzwischen über 10 Jahren zum Hybridtraining. Kleine Probleme waren in dieser Zeit nie vermeidbar, wobei die beschriebenen Vorfälle die vierte ernsthafte Verletzung waren, die ich während meines Sportlerlebens erlitt. Traurigerweise waren Ärzte bei der Anamnese nur selten hilfreich und beim Heilungsprozess praktisch immer unbeteiligt. Dies soll nicht als Ärzte-Bashing missverstanden werden. Mir sind die Probleme der kurzen Zeitfenster bewusst. Mir ist auch klar, dass ich nicht unbedingt ein alltäglicher Fall bin, ohne den Anspruch zu haben, als Schneeflocke anerkannt zu werden. Es ist jedoch ein Unterschied, ob man verwaltet oder diagnostiziert.

Nachdem ich den Januar damit verbrachte, mich mit dem Training der Fußmuskulatur und Toega auseinanderzusetzen, wechselte ich im Alltag zunächst von billigen, durchgelatschten Schuhen auf Laufschuhe, die ein (fast) schmerzfreies Gehen ermöglichten. Da die generellen Probleme jedoch blieben, entschloss ich mich im Februar zu einem Arztbesuch und suchte mir einen – gemäß Homepage – auf Sportler spezialisierten Orthopäden raus.

Das Wartezimmer holte mich bereits auf den Boden der Tatsachen zurück. Sportlich sah keiner der ansonsten Anwesenden aus. Im Behandlungszimmer führte die Sprechstundenhilfe die Anamnese durch. Ich versuchte meine sportlich komplexe Situation so kurz wie möglich zu beschreiben, was in den Worten „Schmerzen linke Fußsohle“ auf dem Bildschirm mündete. Das war es. Keine Übertreibung. Sie verließ daraufhin das Zimmer und der Arzt kam mit den sinngemäßen Worten „Was haben wir denn?“ herein. Während er auf den Bildschirm blickt, versuchte ich erneut meine Geschichte zu erzählen und wurde schnell unterbrochen.

Ich sollte mich barfuß hinstellen, wurde von vorne für 3 Sekunden angeschaut und erhielt die Antwort, dass ich Senk-Spreizfüße hätte und er mir ein Paar Einlagen verschreibe. Das Rezept könne ich mir bei der Anmeldung abholen. Die gesamte Untersuchung dauerte weniger als eine Minute. Der Mann wusste, wie er der Taktzahl der Krankenkasse gerecht wird. An meinen sportlichen Belastungen, meinen muskulären Verspannungen und anderen Informationen bestand keinerlei Interesse. Nach weniger als drei Minuten hatte er das Behandlungszimmer auch schon wieder verlassen und ich war ich fassungs- und sprachlos. „Despektierlich“ beschreibt Umgang und die Situation vermutlich noch am besten.

März 2020: Eine zweite Meinung

Ich holte mir aus unterschiedlichen Gründen keine orthopädischen Einlagen, sondern arbeitete weiterhin täglich an meinem Fuß mit Massagen, Toega, Triggerpunktbearbeitung und Dehnen der Unterschenkelmuskeln, die vielseitiger sind, als mir im Vorfeld bewusst war. Wie so häufig im Leben setzt man sich mit einigem erst dann auseinander, wenn es Probleme gibt. Anders sieht es dagegen mit meinen Blutwerten aus, die ich regelmäßig überprüfen lasse.

Im Zusammenhang mit meinen Fußschmerzen traten ab Januar auch dauerhaft verspannte Waden auf, so dass ich es kurz machen kann: Das Blut bestätigte mir meine Vermutungen. Zu allen bereits geschilderten bzw. angedeuteten Punkten kam noch ein Mikronährstoffmangel hinzu, so dass zumindest die Wadenprobleme schnell zu lösen waren. Diesmal war es kein Eisenmangel aufgrund des Marathonlaufens, aber rückblickend wohl dennoch eine Folge der Herbstsaison 2019, die mit mehrfachem Salzladen und einigen Peak-Weeks eine besondere Form der Herausforderung darstellte.

Da die Achillessehne im rechten Fuß weiterhin Probleme bereitete und im Februar nur ein 10-Kilometer-Lauf zu Buche stand, suchte ich den zweiten Mediziner auf. Dieser nahm sich deutlich mehr Zeit und mich spürbar ernster, was ich ihm beim Herausgehen auch sagte. Er selbst räumte daraufhin auch ein, sich bewusst mehr Zeit genommen zu haben, da er die gesamte Geschichte auch spannend fand. Nachdem eine Blockade im linken Fuß gelöst wurde und mit Hilfe einiger Tests festgestellt wurde, dass soweit keine Verletzungen feststellbar sei, verschrieb auch er mir Einlagen und im Gegensatz zum ersten Arzt auch Physiostunden. Diesmal holte ich mir die Einlagen.

Die Stunden beim Physio waren dagegen eine Verschwendung meiner Lebenszeit. Ich landete in einer Praxis, die offenbar auch nicht häufig mit Sportlern zu tun hat und schon beim ersten Termin mit dem mir zugeteilten Therapeuten merkte ich, einen Dampfplauderer vor mir zu haben. Mir tut diese Beschreibung fast schon etwas leid, da ich niemanden auf diese Art und Weise in eine Schublade packen will. Durch die Art und Weise, wie und was kommuniziert wurde, machte sich dieser Eindruck aber leider schnell breit und wurde bei jeder Sitzung erneut bestätigt. Die Behandlungshinweise des Arztes, die extra aufs Rezept geschrieben wurden, wurden bewusst ignoriert, was mir auch so mitgeteilt wurde, und stattdessen erhielt ich mit einer Ausnahme in jeder Sitzung Fußmassagen. Zumindest wusste ich am Ende, dass Fußmassagen nicht die Lösung meines Problems sind.

April 2020: Vom Laufschuh aufs Rad

Auch im März war das Laufen nicht wirklich möglich und ich merkte, wie dies immer mehr auf meine Psyche Einfluss nahm. Ich vermisste das Laufen. Keine Ahnung, ob ich mich spätestens jetzt als echten Läufer bezeichnen dürfte, aber ich vermisste es. Wenn ich die Wahl hätte, nie wieder Laufen zu dürfen oder nie wieder mein doppeltes Körpergewicht auf Wiederholungen beugen zu können, so würde ich nichts von beidem hergeben, aber im Zweifelsfall nicht mehr auf das Laufen verzichten wollen.

Im April wurden Kilometer auf dem Rad gesammelt…

Doch es half nichts. An schmerzfreies Laufen war nicht zu denken, so dass ich über Alternativen nachdachte. Nachdem längere Einheiten auf dem Radergometer unerträglich langweilig waren, entstaube ich mein Rad und fuhr erstmals längere Strecken. Erst 22,5 Kilometer, dann 44,75 Kilometer und in der dritten Woche bereits 72,5 Kilometer in drei Stunden. Ich hatte Spaß auf dem Rad und nachdem die Füße sich nach den langen Radtouren spürbar besser anfühlten, ergänzte ich nach den 72,5 Kilometern erstmals einen zwei Kilometer langen Koppellauf. Die Woche darauf waren es schon 5 Kilometer und Ende April erst 70 Kilometer auf dem Rad in unter drei Stunden, gefolgt von einem 6,2 Kilometer Lauf mit einer Pace von 4:46 min. Ich war noch nicht genesen, aber auf einem guten Weg.

Mai 2020: Ein dritter Arztbesuch

Doch während ich Anfang Mai nach dem Radfahren schon wieder 10 Kilometer in Laufschuhen verbrachte und dies halbwegs schmerzfrei tat, meldete sich die Achillessehne weiterhin. Zwischenzeitlich bildete sich am rechten Hacken eine schmerzhafte Verdickung, die ich am ehesten als Haglund-Ferse beschreiben würde, die sich allerdings auch nach und nach zurückbildete. Ich war weiterhin nicht genesen und wollte ursprünglich den letzten Arzt erneut konsultieren, erreichte aber telefonisch in der Gemeinschaftspraxis niemanden, so dass ich mich an eine Privatärztin wandte, die tatsächlich allein auf Füße spezialisiert war.

Insbesondere erhoffte ich mir als Selbstzahler einen gewissen zeitlichen Puffer zum Diskurs, merkte aber schnell, dass Bodybuilding, Powerlifting und Marathonlaufen in Kombination den Menschen nur schwer vermittelbar ist. Dennoch lohnte sich der Besuch dahingehend, dass mir mittels bildgebenden Verfahren bestätigt wurde, dass keine Verletzungen des passiven Bewegungsapparates erkennbar waren. Darüber hinaus erhielt ich eine Ganganalyse, die mir mein Körpergefühl bestätigte: Seit Wochen hatte ich Schmerzen im Mittelfußbereich unter dem kleinen Zeh und offenbar verlagerte ich mein Gewicht tatsächlich zu stark auf diesen Bereich. Ich wusste nun, woran ich arbeiten konnte.

Die Distanz der Koppelläufe erhöhte sich auf 12 Kilometer und ich sammelte im Mai insgesamt 87 Laufkilometer. Bekam ich die Distanz anfangs noch am Folgetag zu spüren, verbesserte sich auch dies nach und nach. Besonders geholfen hatten mir dabei Bücher und Übungen von Christian Larsen. Sein Konzept der Spiraldynamik war zumindest für mich genau das Richtige und brachte spürbare und schnelle Verbesserungen. Aber auch Verbesserungen in der Hüftmuskulatur, die ich eigenverantwortlich umsetzte, führten zu spürbar geschmeidigeren Bewegungen.

Juni 2020: Runter vom Rad

Nach und nach verbesserte sich alles. Immer wieder gab es bessere und schlechtere Tage, aber nachdem ich bis Mitte Mai nur mit dicken Wandersocken oder Hausschuhen auf hartem Boden gehen konnte, war der Barfußlauf wieder schmerzfrei möglich und bereitet seit Ende Juni auch keine Probleme mehr. Ich wurde mutig und lief Anfang Juni erstmals 20 Kilometer am Stück mit einer Pace von 5:30 min, die konditionell fast schon lächerlich einfach waren. Meine Überlegungen bezüglich Rad und Koppeleinheiten fruchteten.

Ich erhöhte das Laufvolumen wöchentlich und verlängerte die langen Einheiten auf 24, 27 und schließlich 30 Kilometer Ende Juni, die ich relativ entspannt nüchtern in 2 h 43 min abspulte. Hätte man mir diese Entwicklung noch vor drei Monaten prognostiziert, hätte ich dies für unmöglich gehalten. Im April hatte ich noch mehr oder weniger akzeptiert, vielleicht nie wieder einen Marathon laufen zu können und dauerhaft auf kürzere Strecken umschwenken zu müssen. Das war mental hart, aber soll auch verdeutlichen, dass mir meine Gesundheit immer am wichtigsten ist und ich versuche verantwortungsvoll abzuwägen. Anfang Juli sah die Welt dagegen komplett anders aus.

Juli 2020: Zurück aus der (Marathon-)Blog-Pause

Ich bin praktisch schmerz- und problemfrei und erhöhte das Wochenpensum zuletzt auf über 60 Laufkilometer. Bewusst etwas mehr, aber anders als zuvor, um den passiven Bewegungsapparat an die Belastung zu gewöhnen, die das kardiovaskuläre System ohne Probleme wegsteckt. Die Lunge wäre gefühlt bereits bereit, einen Marathon zu bestreiten. Doch während ich an dieser Stelle vor allem meine Situation beschrieb, hielt ein Virus namens Corona die Welt in Atem. Keine Laufveranstaltungen machten es für mich in gewisser Weise auch leichter, die Laufschuhe nicht schnüren zu können. Geplante Marathons fielen schlichtweg aus.

Wie es im Detail weitergeht, kann wohl noch niemand so genau sagen. Während Münster seinen Marathon Ende Juni endgültig absagte, plant Dresden offiziell noch mit einer Durchführung und kleinere Läufe scheinen ebenfalls durchgeführt werden zu können. Man sieht, ich habe mich bereits gedanklich mit neuen Terminen auseinandergesetzt und für Ende August meinen 22. Marathon geplant. Auch das europäische Ausland soll in diesem Jahr vielleicht noch bereist werden, wenn die Situation es zulässt. Doch das werden die nächsten Wochen zeigen.

Don’t call it a comeback!

Ebenso wird sich zeigen, wie es mit diesem Blog weitergeht. Die letzten sechs Monate legte ich einerseits die Füße nicht faul hoch und wusste etwas mit meiner Zeit anzustellen. Andererseits merkte ich, wie dieser Blog auch für mich eine schöne Erinnerung ist, auch wenn darin zugegebenermaßen nicht das alleinige Ziel besteht. Ich werde weiterlaufen und auch darüber schreiben. In welcher Form weiß ich jetzigen Zeitpunkt aber selbst noch nicht so ganz genau.

3 Gedanken zu „Ein halbes Jahr (Marathon-)Blog-Pause“

  1. Schön, dass es wieder mit dem laufen klappt und auch dass es den Blog wieder gibt! Mich selbst hat auch eine längere Laufpause geplagt und jetzt greife ich wieder an. Daher motiviert es sehr, wieder (regelmäßig oder auch unregelmäßig, das ist ganz egal! No Pressure) von dir zu hören. Bleib gesund!

  2. Echt cool, dass es hier weitergeht. Ich hab deinen blog gerne gelesen und dachte schon du hörst hier auf weil alles so Kommentarlos weg war. Nach dem Text aber auch verständlich. Wenigstens hast dir das beste Jahr für so eine Verletzung „ausgesucht“, ist ja eh nicht viel statt gefunden.

    Zu sehen was du so leistest ist einfach beeindruckend. Aber insbesondere auch mal zu Lesen, dass du auch mit den selben Problemchen kämpfst wie andere auch (schlecht schlafende Kinder, Verletzungen, kleinere Wehwehchen) und eben trotzdem die Leistungen bringst motiviert mich wirklich. Es nimmt einem doch die eine oder andere Ausrede im Sinne von „ich hab keine Zeit“ weg und bringt einen dazu selber seinen Arsch hoch zu kriegen.

    In diesem Sinne: schön weiter von dir zu lesen, auch wenn es vielleicht etwas seltener wird.

  3. Moin. Top ich lese hier gerne mit. Hab schon vorher alle Artikel gelesen und dann war ja ne Zeit Ruhe. Dann guckt man mal wieder und Zack Lesematerial.
    Ich mache selbst Kraftsport seit acht Jahren und laufe

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